Institut für historische Intervention

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Bunker beim Bahnhof in St. Valentin

 

 


 

 

Bunker beim Bahnhof in St. Valentin


Gestaltung: Norbert Maringer (1993)

Situation: Auf einem zum Bahnhof gehörenden Gelände befindet sich ein ehemaliger Eingang zu einem Bunker. Er wurde mit Betonplatten abgedeckt und bildet zum Teil die Grenze zwischen Parkplatz und anschließender Rasenfläche.
Zur Arbeit: Aushebung eines Kreuzes direkt vom Bunkereingang weg in die Rasenfläche hinein. Durch den Aushub wird der darunter liegende Bunker teilweise sichtbar. Maß, Gestalt und Material des Kreuzes: Maß: Elf Schritte lang und sieben Schritte breit Gestalt: leicht konisch, um den Blick in Richtung Bunker und Bahnhof zu lenken. Material: Erde mit daraufliegenden, lose angeordneten Granitplatten. Es handelt sich um Bruchstein aus der Gegend Mauthausen. Richtung des Kreuzes: In einer Achse mit Bunker, Bahnhof und Nibelungenwerk. 1. Lage Richtung Bunker: Kreuzspitze führt als gedachte Verlängerung in den Bunkereingang hinein. 2. Lage Richtung Bahnhof: Bombardierung während des Krieges 3. Lage Richtung Nibelungenwerk: Herstellung von Panzern.
Intention: Für den vorbeigehenden Reisenden ergibt sich in Konfrontation mit dem Bunkerkreuz eine zwanglose Auseinandersetzung mit Geschehenem und gegenwärtiger Friedenssituation von selbst.


Bei Umbauarbeiten wurde die Arbeit demontiert.

Projektbeschreibung auf publicart.at