Institut für historische Intervention

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Erinnerungsprojekte in Österreich Haus der Verantwortung, Braunau

Haus der Verantwortung, Braunau

 

 


 

Haus der Verantwortung

in Braunau
 
Freiwillige aus EU-Ländern, österreichische Zivildiener und ehemalige Auslandsdiener sollen im Haus zusammen arbeiten und leben. So soll ein ständiger Austausch von Ideen stattfinden. Das „House of Responsibility“ soll etwas völlig Neues werden, aufgeteilt in drei Stockwerke. Das unerwünschte Erbe und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit sollen im Erdgeschoss Platz finden. Der erste Stock soll der Gegenwart gewidmet sein und den Menschen konkrete Hilfe anbieten, etwa durch den Österreichischen Auslandsdienst, aber auch durch Menschenrechts- und Dritte-Welt-Projekte. Im zweiten Stock sollen Ideen für eine friedlichere Zukunft erarbeitet werden.
Das Projekt konnte seit der Initiative im Jahr 2000 nicht verwirklicht werden. Die Idee, gerade in der Geburtsstadt von Adolf Hitler Verantwortung zu übernehmen, blieb jedoch bestehen. 2005 hat der Eigentümer eines Hauses in der unmittelbaren Nähe des Geburtshauses in der Salzburger Vorstadt 5 (früher Kaufhaus Brandmayr) Andreas Maislinger angeboten, in seinem Haus das Projekt zu verwirklichen.
Am 11. Oktober 2009 spricht sich Bürgermeister Gerhard Skiba, der bereits 1989 die Errichtung des Mahnsteins gegen Krieg und Faschismus vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler initiierte, in der österreichischen Tageszeitung Kurier öffentlich für ein „Haus des Friedens“ oder ein „Haus der Verantwortung“ aus. Am 12. Dezember 2009 tritt in der ORF-Sendung „Oberösterreich heute“ neben dem Braunauer Bürgermeister auch Florian Kotanko vom Verein für Zeitgeschichte Braunau für das Projekt ein.


www.hrb.at
http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_der_Verantwortung