Institut für historische Intervention

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Schloss Hartheim in Alkoven

 

 


 

 

Schloss Hartheim

In Schloss Hartheim in Alkoven (OÖ) war von 1940 bis 1944 eine der sechs NS-Euthanasieanstalten untergebracht, in der nahezu 30.000 körperlich und geistig beeinträchtigte sowie psychisch kranke Menschen ermordet wurden. Sie waren teils BewohnerInnen der Landesheil- und Pflegeanstalten, teils arbeitsunfähige KZ-Häftlinge aus den KZ Mauthausen, Gusen, Ravensbrück und Dachau sowie ZwangsarbeiterInnen.

1995 wurde der Verein Schloss Hartheim gegründet, dessen Ziel es war, in Schloss Hartheim einen angemessenen Ort der Erinnerung, des Gedenkens und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu schaffen. Im Jahr 2003 wurde aus Mitteln des Landes OÖ und des Bundes mit der GEDENKSTÄTTE und der Ausstellung WERT DES LEBENS der LERN- UND GEDENKORT SCHLOSS HARTHEIM errichtet. Schloss Hartheim ist heute ein Ort des Gedenkens und Lernens geworden, ein Ort der Reflexion über Voraussetzungen und Folgewirkungen der nationalsozialistischen Euthanasie und Eugenik. Es geht sowohl um die Dokumentation der Geschehnisse im Nationalsozialismus, als auch um die Darstellung von Ideen und Denkmustern, die in immer wieder neuen Ausformungen entstehen und wirksam werden können. Zudem wird der heutige Umgang unserer Gesellschaft mit beeinträchtigten Menschen thematisiert. In diesem Sinne ist der LERN- UND GEDENKORT SCHLOSS HARTHEIM nicht allein ein Gedenkort, sondern ein Lern- und Diskussionsforum für historische, aber auch für aktuelle Fragen.

 

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