Institut für historische Intervention

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IN SITU

 

 

 

 

 

 

IN SITU. Zeitgeschichte findet statt: Nationalsozialismus in Linz

 


Idee/ Konzept/ Umsetzung: Dagmar Höss, Monika Sommer, Heidemarie Uhl
Dauer: Ende März 2009 bis zu Verblassen der Markierungen
Fotos: Norbert Artner

Im öffentlichen Raum wurden ab März 2009 in Form von Schablonensprayungen / Stencils an 65 Orten Bezüge zur NS-Zeit hergestellt. Dabei ging es nicht allein um die ikonischen Orte der Topographie des Terrors in Linz – etwa das Gestapo-Hauptgebäude in der Langgasse, das Polizeigefängnis in der Mozartstraße und die Synagoge in der Bethlehemstraße. Auch bislang in diesem Zusammenhang kaum beachtete, scheinbar alltägliche Gebäude und Plätze wurden in ihrer historischen Bedeutung als Vollzugsorte der Verfolgungsmaßnahmen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sichtbar gemacht. Ein kurzer Weg durch die Innenstadt führte angesichts der Häufigkeit der markierten Orte die dichte Verwobenheit von politischer Machtausübung, staatlichem und individuellem Terror, aber auch von Handlungsspielräumen vor Augen.

Die Vermittlungsarbeit des Projekts wird auch über das Jahr 2009 fortgesetzt: Eine besonders für Schulen geeignete IN SITU BOX enthält eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien und kann von Lehrerinnen und Lehrern in der Landesbibliothek und in der Tourist Info kostenlos entliehen werden.


www.insitu-linz09.at