Institut für historische Intervention

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Home Erinnerungsprojekte in Österreich Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–38

Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–38

 

Juristenstiege

 

Das FWF-Projekt „Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–38“ hat sowohl eine wissenschafts- als auch eine sozialgeschichtliche Zielsetzung. Zum einen sollen die vorherrschenden methodologischen Strömungen, das Entstehen der Staatswissenschaften sowie die Einbettung der Fakultät in das allgemeine wissenschaftliche Umfeld (zB die Kontakte zum „Wiener Kreis“) untersucht werden, zum anderen aber auch die Auswirkungen des Zusammenbruchs der Monarchie, die Zulassung von Frauen zum Rechtsstudium (1919), die Bedeutung des jüdischen Anteils der Professoren und Studierenden, aber auch des Antisemitismus, für das Fakultätsgeschehen, zuletzt ganz allgemein die Rolle der Fakultät in den politischen Kämpfen der Ersten Republik. Grundidee ist, dass beide Aspekte, der sozialgeschichtliche und der wissenschaftsgeschichtliche, untrennbar miteinander verwoben sind und der eine ohne Berücksichtigung des anderen nicht hinreichend verstanden werden kann.

Projektleiter: Thomas Olechowski
Projektmitarbeiterinnen: Tamara Ehs und Kamila Staudigl-Ciechowicz
Das Projekt ist Teil des „Forums Zeitgeschichte“ der Universität Wien. Enge Kooperationen bestehen u.a. mit dem FWF-Projekt „Biographische Untersuchungen zu Hans Kelsen 1881–1940“, mit dem Institut Wiener Kreis, der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW sowie mit dem Archiv der Universität Wien.
Projektlaufzeit: 2009–2012