Institut für historische Intervention

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Steine der Erinnerung


 

Steine der Erinnerung

Aufgaben und Ziele

Die Ziele, wie hier beschrieben, hätten wir anfangs nicht in dieser Weise formulieren können. Sie haben sich im Laufe unserer Arbeit herauskristallisiert:
Wir geben den Ermordeten wieder ihre Namen und einen Platz in ihrem Heimatbezirk. So sind sie und ihr Schicksal nicht vergessen.

Den Angehörigen geben wir die Möglichkeit, ihrer ermordeten Großeltern, Eltern und Geschwister zu gedenken. Die Steine der Erinnerung sind für sie symbolische Grabsteine für ihre Lieben, die ja kein Grab haben.

Für die  Überlebenden ist es von großer Bedeutung zu sehen, dass das unendliche Leid, das ihrer Familie zugefügt wurde, in Wien nun endlich erkannt und anerkannt wird.

Unsere Projekte werden von vielen Menschen aus der Bevölkerung mitgetragen. Das macht ihren Charakter aus. Es gibt Initiativen von HausbewohnerInnen, Steine für die ehemaligen jüdischen MieterInnen zu setzen; ein katholische und eine evangelische Pfarre haben sich an unserem Projekt beteiligt. AnrainerInnen helfen uns bei der Wartung der Stationen. Viele Menschen haben Patenschaften für Menschen übernommen, aus deren Familie niemand überlebt hat.

Die Steine der Erinnerung regen manche Menschen, die vorübergehen, zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an.

Die „Steine“  verändern den öffentlichen Raum und tragen nachhaltig zur Wiener Vergangenheitsbewältigung bei.

Unsere Projekte gaben Impulse für andere Initiativen, die sich in Wien und Umgebung gebildet haben.

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